Fahrzeuge der Windbergbahn


Die Streckenführung mit Neigungen von 1:40 und kleinsten Bogenradien von 85 m hatten zur Folge, daß nicht alle Lokomotiven und Wagen freizügig auf der Windbergbahn eingesetzt werden konnten. Speziell an die Streckenverhältnisse angepaßte Fahrzeuge prägten viele Jahre das Zugbild auf der ersten Gebirgsbahn Deutschlands.
Auf unserer Seite "Windbergbahn im Modell" erfahren Sie, welche der Loks und Wagen von den Modellbahnherstellern zum Kauf angeboten werden.


Lok Burgk und 5 t-Hunte
Das Zugpersonal (Lokführer, Heizer, Bremser, ...) präsentieren sich in der Aufnahme von 1885 vor einem Zug mit Lok "ELBE" und 5 t-Kohlehunten.
Foto: Archiv Städtische Sammlungen Freital
Der Erbauer der Windbergbahn Guido Brescius nahm mit Richard Hartmann in Chemnitz Kontakt auf und konnte ab 1855 in dessen Werkstätten mit Drehgestellokomotiven experimentieren. Im Ergebnis der Versuche verkaufte Hartmann drei Loks (s. Baujahre u. Ausmusterung). Die Fahrversuche auf der Hänichener Kohlezweigbahn verliefen zufriedenstellend, wonach zwei weitere Loks folgten. Man gab den Loks die Namen "ELBE", "WINDBERG", "STEIGER", "FREIBERG" und "BURGK". Die in die Gattung H VIII b T (H=Hartmann, VIII=2'B, b=bewegliche Achsen, T=Tender) eingeordneten Loks besaßen die Achsanordnung 2'B, Stephenson-Steuerung und eine Dampf-Klotzbremse (s. weitere technische Daten). Bis 1877 wurden alle Loks außer der "WINDBERG" umgebaut (Spindelbremse, höherer Kesseldruck, größere Wasserbehälter).


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letzte Änderung am 28.04.2002;